Zur Zeit sind im Laden “IM gries 32” folgende Bilder ausgestellt:
Sie stehen auf den Buckelwiesen, am Kranzberg, zwischen Lainbach und Ländbach.
Allein im RIedboden und auf dem Hoffeld befinden sich über hundert Heustadl.
Sie unterscheiden sich stark in Größe, Bauart und Zustand.
Ihr Zweck war schon immer die Aufbewahrung des Heus, um auch im langen Winter genügend Futterreserven für Kuh und Schaf vorhalten zu können.
Ferner dienten sie zur Lagerung des landwirtschaftlichen Geräts.
Diese alten Heustadl prägen bis heute das Orts- und Landschaftsbild Mittenwalds, sind aber leider immer seltener anzutreffen. Entweder werden sie durch neue und größere Gebäude ersetzt oder sie sind dem Verfall preisgegeben.
Bild 01 - Mittenwalder Heustadl
Mehr Oberbayern geht nicht:
Von der Einsiedelei Gschwandtner Bauer bietet sich ein malerisches Panorama mit Blick auf Wetterstein. Alpspitze und Zugspitze.
Bild 02 - Kapelle am Gschwandtner Bauer
In milden Wintern schon ab Anfang März lachen uns als erste Bodenblüher überhaupt die Leberblümchen an.
Auch wenn sie hier in Mittenwald recht häufig anzutreffen sind, stehen sie unter besonderem Schutz.
Sie sind wahre Überlebenskünstler und können jahrelang ohne Blüte auskommen und über 300 Jahre alt werden.
Dieses Bild entstand übrigens mit einem 60 Jahre alten MINOLTA-Objektiv, dem Rokkor 55/1.7.
Bild 03- Die ersten Farbtupfer
Das genügsame Wollgras bevorzugt sumpfige und hochgelegene Flächen auf denen es sich rasch verbreitet, solange der Boden nährstoffarm ist.
Die Wollschopfe bilden sich ab Juli und machen sich vor der untergehenden Sonne besonders gut.
Bild 04- das sonnige Wollgras
Von den zahlreichen Enzianarten, die im Alpenraum vorzufinden sind, ist der “Alpen-Enzian” sicherlich der auffälligste mit seinen typischen Kelchblättern und dem bodennahen Wuchs.
Hier als Klassiker vor der halbverschneiten Karwendelkette in MIttenwald.
Bild 05- Gentiana alpina
Aussicht von der Nord-West-Spitze Menorcas zur Punta Nati. Völlig anders als die anderen balearischen Inseln zeigt sich die kleine Schwester Mallorcas karg, weitgehend naturbelassen und vor allem mit deutlich weniger Touristen.
Der Küstenweg führt entlang zahlreicher Buchten mit kristallklarem Wasser.
Bild 10 - Punta Nati
Die enge und kurvenreiche Strasse von Felanitx hinauf zum Kloster Sant Salvador bietet atemberaubende Ausblicke und ist frühmorgens noch wenig befahren. Die Nebelschwaden über der Ebene verschwinden sofort mit den ersten Strahlen der Herbstsonne.
Wenn man auf Mallorca die entsprechenden Orte, Jahres- und Uhrzeiten meidet, kann man sehr ruhige und einsame Momente geniessen.
Bild 11 - Sant Salvador
Steilküste auf Gran Canaria.
Im Nordwesten der bekanntesten kanarischen Insel gibt es spektakuläre Steilküsten, Dieser Abschnitt bei Sardina del Norte ist eher niedrig und sogar zugänglich im Gegensatz zu den mehrere hundert Meter hohen Felswänden, die weiter südlich fast lotrecht ins Meer fallen.
Die brilliante und kotrastreiche Darstellung des Objektivs KONICA Hexanon 40mm/1.8 eignet sich hervorragend für solche Motive.
Bild 12 - llanos de Botija
Dunkle Unterführungen werden gern rasch durchschritten, um möglichst schnell wieder die Unterwelt zu verlassen und ins Freie zu gelangen.
Hier wurde ein solcher Moment mit dem MINOLTA Rokkor 24/2.8 eingefangen - dieses Weitwinkel-Objektiv eignet sich bestens für Motive mit großen Lichtkontrasten.
Bild 13 - Rushhour?
Die Rümelins-Passage in Basel liegt zwischen dem Rümelinsplatz und der Gerbergasse und ein Werk aus dem Jahre 1956 von Marcus Diener. Sie befindet sich noch heute fast unverändert weitgehend mit der ansteigenden Krümmung, der asymmetrischen Anordnung der Vitrinen und der dezenten Deckenbeleuchtung. Also ein architektonisches Kleinod.
Bild 14 - Rümelins-Passage
Dieser hölzerne Anleger unterhalb der Brücke nach Marstrand wird von dem Linienschiff bedient, das an der schwedischen Westküste nördlich von Göteborg Inseln und Städte miteinander verbindet.
Trotz teils imposanter Brückenbauwerke bleibt das Schiff für viele Orte das schnellste Verkehrsmittel.
Bild 15 - Instöbron
Warum wachsen die Trollblumen ausgerechnet hier auf den trockenen und sonnigen Buckelwiesen oberhalb des Mittenwalder Luttensees?
Eigentlich lieben sie dauerfeuchte Sumpfböden, gern auch in Schattenlagen.
Jedenfalls stehen sie hier äußerst dekorativ vor der Karwendelkette.
Bild 16 - Trollius europaeus
Venedig im Nebel ist etwas Besonderes. Die morbide Stimmung wie hier auf dieser kleinen Piazza unter der mächtigen Mauer am Rio de le Gorne lässt sich kaum mit einem Foto einfangen.
Voigtländer-Objektive mit ihrem hohen Mikrokontrast sind wie geschaffen für solche Szenarien.
Bild 17 - Campo de le Gorne
Der Klassiker im dichten November-Nebel.
Vor dem Dogenpalast, dessem Ornamentik schon nach wenigen Metern im Nebel verschwindet, huschen nur vereinzelte Pssanten vorbei. So ruhig präsentiert sich dieser Touristen-Hotspot nur in dieser Jahreszeit.
Bild 18 - Molo di Palazzo Ducale
Ein frostiger Morgen am Ufer des größten Sees im oberen Isartal.
Bild 19 - Wintermorgen am Barmsee
Ruhe kehrt wieder ein am Lautersee oberhalb Mittenwalds, der im Sommer als Badesee äußerst beliebt ist.
Wörner, Viererspitze und Linderspitze geniessen das letzte Sonnenlicht eines spätherbstlichen Nachmittags,
Bild 20 - Einsteigen, bitte!
Bei der im Herbst häufig auftretenden Föhnwindlage wird die Sicht deutlich klarer und lässt die Landschaft in fein nuancierten Farbtönen erstrahlen. Der noch schneefreie Wetterstein und der im herbstlichen Wald eingebettete Lautersee sind als Ensemble ein absolutes Hightlight in Mittenwald.
Bild 21 - Herbst am Lautersee
Morgennebel über dem Väster Vattnan im Rogen National (Schweden). Einer der wenigen Orte in Europa, an denen man sich hinsetzen kann und dann tatsächlich nichts, wirklich gar nichts hört, denn im skandinavischen Herbst verstummt nach und nach auch die Vogelwelt. Stille ist ein kostbares Gut geworden.
Bild 22 - Rogen Nationalpark
Allein in Europa existieren über drei Dutzend verschiedene Kiefernarten. Dieses schön gewachsene Exemplar ist eine Waldkiefer und verdankt ihre schöne Form wohl der exponierten Alleinlage.
Durch das schwache Sonnenlicht, das durch die Nebelschicht dringt, erweist sie sich als echter Hingucker.
Bild 23 - Pinus sylvetris
Die halbe Stunde nach Sonnenuntergang wird ja gern als “blaue Stunde” genannt. Hier am Ufer des Femundsees in Norwegen mischen sich unter das Blau aber auch zahlreiche Gelb- und Organgetöne, was der nur langsam versinkenden Sonne geschuldet ist.
Bild 24 - Blau-gelbe Stunde
Venedigs Stadtteil Cannareggio, das ehemalige Judenviertel der Lagunenstadt, unterscheidet sich von den übrigen Vierteln vor allem durch die langen, geraden Kanäle, die mit ihren für Venedig eher großzügigen Gehsteigen imposante Sichtachsen erzeugen, wie zum Beispiel hier am Rio de Senso.
Bild 32 - Rio della Sensa
In Venedigs Stadtteil San Sebastiano wurden wohl die Hausnummern knapp. Jedenfalls wurden hier in erstaunlicher Dichte dem Haupteingang noch gleich zwei weitere Türen mit eigener Adresse hinzugefügt.
Bild 33 - Nummer 1727
Die Colonna di San Marco mit dem im Grau des Novembernebels verschwindenden Dogenpalast, aufgenommen mit dem Voigtländer Skopar 21mm/3.5.
Bild 34 - Palazzo Ducale
Eine Zusammenstellung unterschiedlicher Eindrücke von Venedig im November - präsentiert an der Natursteinwand unseres Ladenlokals und ausgedruckt auf feinem Hahnemühle Baryta-Papier.
Bild 35 - Collage Venedig im November